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Some Second Hand Illusions

- wie die große Marlene schon 1948 in Billy Wilders A Foreign Affair erklärt:



Want to buy some illusions,
Slightly used, second hand?
They were lovely illusions,
Reaching high, built on sand.
They had a touch of paradise,
A spell you can't explain:
For in this crazy paradise,
You are in love with pain.
Want to buy some illusions,
Slightly used, just like new?
Such romantic illusions -
And they're all about you.
I sell them all for a penny,
They make pretty souvenirs.
Take my lovely illusions -
Some for laughs, some for tears

Archäologie (CCCLVIII): "Das Zeugenhaus", die historische Leistung der Anti-Hitler-Koalition und die geehrten Kollaborateure

Matti Geschonnecks und Magnus Vattrodts Film "Das Zeugenhaus" (24.11.2014, 20:15 Uhr im ZDF) empfehle ich nachzusehen, wenn Sie ihn nicht gesehen haben.

Sehr interessant ist Achim Zons Bericht über die Entstehung des Films ("Das Spiel der Raubtiere" in der Süddeutschen vom 22./23. November), lesenswert auch die Rezension von Sven Sakowitz (in der taz vom 24. 11. 2014), der auch auf biografische Bezüge hinweist:
    „Der Film erzählt nicht vordergründig von den großen Kriegsverbrechern, sondern von denjenigen Menschen, die eng verwoben mit den Mächtigen gelebt haben, deren Macht stützten, deren Verbrechen mit ermöglichten“, sagt Geschonneck. „Ohne jeden Selbstvorwurf haben sie ihr Leben mit einer erstaunlichen Selbstverständlichkeit weitergelebt, waren von ihrer Redlichkeit überzeugt. Sie haben mit ihrer opportunistischen Gabe gut überlebt. Auf der Nürnberger Anklagebank saß nur ein Bruchteil derer, die tatsächlich da hingehörten.“

    In Geschonnecks „Zeugenhaus“ ereifern sich die Mitglieder dieser Opportunisten-Fraktion nun in teils brillanten Dialogen über den vermeintlichen Schauprozess der Alliierten und das schlechte Essen, sie schönen ihre Lebensläufe und preisen die Gemälde des Führers.
    Ihr ganzes Verhalten ist gleichzeitig abstoßend und unterhaltsam, in höchstem Maße irritierend und von Schauspielern wie Udo Samel, Gisela Schneeberger und Tobias Moretti glänzend gespielt. Diese Mitläufer sind keine durch und durch bösen Menschen, einige von ihnen scheinen wie aus dem heutigen Alltag gegriffen. Das macht sie so unheimlich. Ihre Darstellung wirft aktuelle Fragen auf: Wäre das heute nicht alles noch genauso möglich? Wie hätte man selbst sich verhalten?

    Schockierend und empörend wird ihr selbstgerechtes Gehabe vor allem durch die Kontrastierung mit den im Haus lebenden, ehemaligen KZ-Insassen: „Die Lebensgeschichte meines Vaters hat gewiss Einfluss auf die Inszenierung dieser Szenen genommen“, sagt Geschonneck. Erwin Geschonneck trat 1929 der KPD bei und war während des Nationalsozialismus sieben Jahre lang in Konzentrationslagern eingesperrt: in Sachsenhausen, Dachau und Neuengamme.

    In der DDR gehörte er zu den beliebtesten Schauspielern, 2008 starb er im Alter von 101 Jahren. Matti Geschonneck wuchs nicht bei ihm auf, hatte aber in dessen letzten 20 Lebensjahren ein enges Verhältnis zu seinem Vater: „Über seine Zeit im KZ hat er nie viel geredet, denn es erschien ihm beinahe unmöglich, diese Erlebnisse nachvollziehbar darzustellen. Seine Haltung wird im Film in einigen verhaltenen Dialogen spürbar.“ ...
    Natürlich gab es unter den Gefangenen Freundschaft und Solidarität, aber eben auch Verrat und Brutalität untereinander. Diejenigen, die sich da durchgesetzt haben, überlebten mit schwerem Seelenballast. Das Paradox: Schuldbewusstsein gab es nach dem Ende des Nationalsozialismus eher auf Seiten der Opfer.“
Weshalb das hilfreich ist für das Verstehen des Films? Denken Sie nochmal an (oder achten Sie auf) die Figur des Gärtner (Edgar Selge) und wenn sie die genauer wahrgenommen haben und mit der ekelhaft-dummdreisten Selbstgefälligkeit anderer Figuren vergleichen, wird deutlich, was an der westdeutschen Nachkriegsgeschichte so hassenswert ist.

In diesem Zusammenhang sei noch einmal verwiesen auf die (leider) einzigartige zivilisatoische Leistung der Anti-Hitler-Koalition, mit den
Nürnberger Prozessen unhintergehbare Standards des Völkerrechts gesetzt zu haben:
    Anklageschrift
    Der Internationale Militärgerichtshof

    Die Vereinigten Staaten von Amerika, die Französische Republik, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland und die Union der Sozialistischen Sowjet-Republiken haben die Unterzeichneten, Robert H Jackson, François de Menthon, Hartley Shawcross und R. A. Rudenko, rechtmäßig zu Vertretern ihrer Regierungen zum Zwecke der Untersuchung der Beschuldigungen gegen die Hauptkriegsverbrecher und zu deren Verfolgung bestellt in Ausführung des Londoner Abkommens vom 8 August 1945 und des diesem Abkommen beigefügten Statuts des Gerichtshofes, beschuldigen die obengenannten Regierungen, der Verbrechen gegen den Frieden, der Verbrechen gegen das Kriegsrecht und der Verbrechen gegen die Humanität in dem im folgenden erörterten Sinn, und eines gemeinsamen Planes und einer Verschwörung zur Begehung dieser Verbrechen, wie diese in dem Statut des Gerichtshofes definiert sind, und klagen dementsprechend wegen der weiter unten aufgeführten Punkte an: Hermann Wilhelm Göring, Rudolf Heß, Joachim von Ribbentrop, Robert Ley, Wilhelm Keitel, Ernst Kaltenbrunner, Alfred Rosenberg, Hans Frank, Wilhelm Frick, Julius Streicher, Walter Funk, Hjalmar Schacht, Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, Karl Dönitz, Erich Raeder, Baldur von Schirach, Fritz Sauckel, Alfred Jodl, Martin Bormann, Franz von Papen, Arthur Seyß-Inquart, Albert Speer, Constantin von Neurath und Hans Fritzsche, und zwar als Einzelpersonen sowie als Mitglieder der unten genannten Gruppen und Organisationen...

Dass nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Konzerne angeklagt waren - und deren Rolle bei der Planung und Ausführung des Weltkriegs und der Massenvernichtung untersucht und zur Anklage gebracht wurde - ist etwas in Vergessenheit geraten: Hier hilft das Online-Archiv des Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunals gegen den Chemie- und Pharmakonzern IG Farben!



Nachtrag:

Die Bundesrepublik verweigert einer UN-Resolution gegen die Verherrlichung von Nationalsozialismus und NS-Kollaboration [1] ihre Zustimmung. In der vergangenen Woche hat das Dritte Komitee der Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Resolution verabschiedet, in der etwa die Errichtung von Denkmälern für NS-Funktionäre und die Stilisierung von NS-Kollaborateuren zu "Freiheitskämpfern" massiv kritisiert werden. Deutschland und die übrigen EU-Staaten enthielten sich; die USA, Kanada und die Ukraine stimmten sogar gegen das Dokument, dessen Inhalt von 115 Ländern unterstützt wurde. In Berlin und Brüssel heißt es, man habe nur deshalb nicht zustimmen wollen, weil Russland die Resolution initiiert habe. Tatsächlich müsste eine Unterzeichnung des Dokuments zu heftigen Auseinandersetzungen sowohl innerhalb der EU als auch im Verhältnis zu wichtigen internationalen Verbündeten führen: In EU-Staaten wie Ungarn oder den baltischen Ländern, aber auch in der Ukraine werden berüchtigte NS-Kollaborateure in zunehmendem Maße öffentlich verehrt - teils von Kräften, die an der jeweiligen nationalen Regierung beteiligt sind...

[1] United Nations General Assembly: Sixty-ninth session of the Third Committee. Agenda item 66 (a): Elimination of racism, racial discrimination, xenophobia and related intolerance. A/C.3/69/L.56/Rev.1. 19.11.2014
Quelle: German Foreign Policy

Vgl. 143 : 4 : 26 gegen Waffen und Munition mit abgereichertem Uran. Deutschland verweigert Zustimmung.
+ Archäologie (CCCV): Politik und Medien in der frühen BRD: Besser erst die SS fragen (2) - Operation "Aerodynamic"

(Neo)Nazis und Badass Jihadis in Black: Die gleiche Adresse

Laut einem Bericht des ARD-Magazins Panorama nutzt die Propaganda-Abteilung des IS einen "Neonazi-Internetdienst" für den Mailverkehr. Im Bericht wird die Beziehung als "kurios" bezeichnet - angesichts der "HoGeSa"-Demonstrationen, an denen sich Rechtsextremisten beteiligten und gegen Salafisten demonstrierten. Für Beobachter der Szene zeigt sich die unterstellte Kooperation freilich in einem etwas anderem Licht: Sie passt ins Bild einer Zusammenarbeit zwischen Neonazis und radikalen Islamisten...
(Thomas Pany, tp 20.11.2014)

Re: Die gleiche Adresse:
- Archäologie CVXVVIV: Mohammed Amin al-Husseini - Der Mufti und die Nazis
- Why Did so Many Wanted Nazis Convert to Islam? (Arutz Sheva, November 06, 2013)
- Hitler’s Legacy: The Skorzeny Syndrome. By Peter Levenda, disinformation on November 7, 2014
    What the world has been experiencing since at least 2001 and certainly for years earlier than the attack on the World Trade Center and the Pentagon has been what analysts refer to as “asymmetrical warfare” conducted by “non-state actors.” This is a technique that was developed to perfection by Skorzeny and the other leaders of what we have called ODESSA. The fact that the Western intelligence agencies turned a blind eye to Skorzeny’s activities has contributed to our inability to confront and defeat what we have called Islamist terrorism. Arms dealing, covert international banking systems, targeted assassinations, terror bombings, the “strategy of tension” as it was described and defined by fascist terrorist Stefano della Chiaie, already existed as part of an underground terror network long before al-Qaeda was born...
    Al-Qaeda, Hamas, Hizbollah, Fatah, Jemaah Islamiyyah, Lashkar- e-Taiba, etc. are all children of ODESSA. The pact between Nazi anti-Semitism and Arab anti-Semitism was made with Hajj Amin al-Husseini all those years ago—and has been renewed every decade since with refinements as necessary to reflect emerging political realities in the aftermath of the fall of the Soviet Union. Skorzeny, al-Husseini, Genoud: one big happy family...
Das klingt erstmal nach wüster Verschwörungstheorie (und bei Levenda muss man aufpassen, weil's ins Okkulte rüberschwappt), aber zumindest sind bestimmte Verbindungen nicht zu bestreiten und dass das Terror-Netzwerk SS (ob es nun ODESSA gab oder nicht, die Ratlines gab's) auch nach 1945 aktiv war und gemeinsam mit islamischen Antisemiten an Strategien der asymmetischen Kriegführung gearbeitet hat, dürfte wohl auch nicht zu leugnen sein...

Vgl. Otto Skorzeny Interviews

Capitalism is the Legitimate Racket of the Ruling Class – Al Capone

Al_Capone_in_1930

It is well known that legendary American gangster Al Capone once said that 'Capitalism is the legitimate racket of the ruling class', - and I have commented on the links between organised crime and capitalist accumulation before on this blog, but I recently came across the following story from Claud Cockburn's autobiography, and decided to put it up on Histomat for you all...
via disinformation

Eigentlich müsste ich meine Rubrik umbenennen:

Die anomische Herrschaft der Rackets: The Badass Jihadis in Black und der verwilderte Leviathan aka The Legitimate Racket of the Ruling Class

Klingt gut. So ist's richtig, Jungs, immer erst auf die Lampen!

Die anomische Herrschaft der Rackets und der verwilderte Leviathan (XIV): Das Völkerrecht als Gegner oder als Chance: The Badass Jihadis in Black auslöschen vs. Frieden muss gestiftet werden

Ich habe im Bekanntenkreis zuweilen Schwierigkeiten, mich verständlich zu machen, wenn ich nicht für die Auslöschung des IS mit militärischer Gewalt plädiere.
Nicht dass ich mit den Badass Djihadis in Black sympathisierte oder als ISIL-Versteher durchgehen möchte, aber ist nicht die Frage:
Wie viel Verrohung ist eigentlich schon in alltägliches Denken ... eingesickert, dass wir nicht verrückt werden ob der dominierenden Unmenschlichkeitslogik, wenn die handlungsleitenden Logiken, denen wir folgen sollen, sich als genauso archaisch borniert und moralisch ebenso minderwertig erweisen wie die des akutellen Feindes? (Kohlberg: Moralstufe 1) - so kürzlich hier formuliert und mit The War Photo No One Would Publish vom 1991 Highway of Death versehen. Oder: Behemoth und Leviathan ...

Ein Versuch, das Problem der Urteilsbildung zur Frage des Umgangs mit dem IS (vulgo "Auslöschen") zu beschreiben
In der Politikdidaktik ist ja Urteilsbildung zusammengeschnurrt auf die Kriterien der Effizienz und der Legitimität (- ich würde das, lässt man sich auf den Ansatz ein, wenigstens umdrehen):

1. also die Frage nach der Legitimität der gegen ISIL angewendeten/anzuwendenden Gewalt:
1.1 ethisch-moralisch (s.o. Unmenschlichkeitslogik, alttestamentarischer Gott, westliche Werte, die gewählten Waffen: Tomahawk The Caliph) usw. usf.)
1.2 völkerrechtlich (Charta der Vereinten Nationen; "Humanitäre Interventionen" - Krieg für Menschenrechte?, nochmal: die gewählten Waffen: Tomahawk The Caliph, - Streubomben also, wie sonst?) ...)
...

2. die Frage nach der Effizienz der gegen ISIL angewendeten/anzuwendenden Gewalt:
2.1 militärisch (z. B.: Die konventionelle Kriegsführung scheitert an der Abnutzungsstrategie des asymmetrischen Krieges)
2.2 politisch-strategisch (Was kommt nach Sykes-Picot? (z. B. ISIS und die Weltkriegsgrenzen; Plans for Redrawing the Middle East: The Project for a “New Middle East”)
...

Erste Anmerkungen zu notwendigen Differenzierungen, um die Fragen beantworten zu können

zu 1. erstmal nur die Frage, ob unsere - medial vermittelte - Wahrnehmung des IS als Inkarnation des Bösen nicht grotesk unterkomplex ist und auf dessen Propaganda hereinfällt :
Islamistische Terroristen filmen Selbstmordattentäter meist in heroischer Pose und inszenieren ihre Anschläge als Gottes Werk - im jetzt gefundenen Geheimmaterial des IS-Kriegsministers findet sich ein Video mit einer anderen Aussage. Es zeigt einen 21-jährigen dänischen Konverititen, der keineswegs selbstsicher ist. (Süddeutsche Zeitung 15. November 2014: Videofund lässt hinter die IS-Propaganda blicken)

Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) hat bereits weitgehende staatliche Strukturen errichtet. Sie ist viel mehr als eine Miliz, die Anschläge vorbereitet und verübt. Sie hat ein straff organisiertes Staatswesen mit einem ausgeklügelten Sozialsystem aufgebaut und setzt offenbar auf Schutzgeld-Erpressung, um Waffenkäufe zu finanzieren; zudem betreibt sie gezielte Personalplanung für den Einsatz von Selbstmordattentätern. Das belegen interne IS-Dokumente, die der Süddeutschen Zeitung sowie dem NDR und WDR von der irakischen Regierung in Bagdad zur Verfügung gestellt wurden. (Süddeutsche Zeitung, 14. November 2014, Geheime Dokumente über Islamischen Staat)

Aber auch die Frage, ob das Streubomben-Wegblasen der Köpfe derer, die Köpfe mit dem Schwert abschlagen, Legitimität beanspruchen kann, wenn man das im Bündnis mit einem Staat macht, der Köpfe abschlägt: decapitated bodies hanging from a horizontal pole with their heads wrapped in bags. (Nicht nur der IS, auch der westliche Alliierte Saudi-Arabien pflegt Köpfungen, Florian Rötzer tp 20.11.2014)

zu 2.1 "Effizienz" : After 13 years, 2 wars and trillions in military spending, terrorist attacks are rising sharply (WonkblogThe Washington Post)
    Last year saw the highest number of terrorist incidents since 2000, according to the latest Global Terrorism Index released by the Institute for Economics and Peace. Worldwide, the number of terrorist incidents increased from less than 1,500 in 2000 to nearly 10,000 in 2013. Sixty percent of attacks last year occurred in Iraq, Afghanistan, Pakistan, Nigeria and Syria.
    https://disinfo.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2014/11/terrorism.png
    The report suggests that U.S. foreign policy has played a big role in making the problem worse: "The rise in terrorist activity coincided with the US invasion of Iraq," it concludes. "This created large power vacuums in the country allowing different factions to surface and become violent." Indeed, among the five countries accounting for the bulk of attacks, the U.S. has prosecuted lengthy ground wars in two (Iraq and Afghanistan), a drone campaign in one (Pakistan), and airstrikes in a fourth (Syria)....
Vgl. auch How ten months at US run Camp Bucca in 2004 transformed Abu Bakr al-Baghdadi into a ruthless foe (Daily Kos, Aug 29, 2014)


zu 1.2 und 2.2 erstmal nur das Beharren darauf, dass Konflikte auf der Basis der Charta der Vereinten Nationen, d.h. im Rahmen von Institutionen, zu lösen sind:
Eine berufbare Grundlage ist die Resolution 1373 des UN-Sicherheitsrates vom 28. September 2001:
    Die Resolution verpflichtet alle Staaten, jegliche Arten von terroristischen Aktivitäten und auch ihre bloße Unterstützung zu kriminalisieren. Den Staaten werden dazu konkrete Maßnahmen vorgegeben, wie zum Beispiel die Finanzierung von Terrorismus zu bekämpfen oder Terroristen Unterschlupf zu verweigern. Die Resolution ist für alle Staaten verpflichtend und greift mit ihren Vorgaben in die nationale Gesetzgebung der Staaten ein. Ein solches weitreichendes Vorgehen wurde zuvor in keiner anderen Resolution angewandt...
    Die Resolution 1373 dagegen geht allgemein gegen die Bedrohung des internationalen Terrorismus vor und schreibt die dazu notwendigen allgemeinen Maßnahmen vor. Sie besitzt damit eine ganz neue Qualität von Sicherheitsratsentschlüssen, da sie nicht – wie sonst üblich – Sanktionen gegen ein Land erlässt, sondern alle Staaten dazu verpflichtet, ihr nationales Recht abzuändern bzw. zu ergänzen. Der Sicherheitsrat erlässt mit der Resolution 1373 faktisch Internationales Recht und agiert als ‚World Legislator’...
    (Resolution in deutscher Übersetzung)
... und der Hinweis darauf, dass alle bisherigen Schnell- und Selbstmandatierungen grotesk an die Wand gefahren wurden (vgl. etwa Libyen und den völkerrechtswidrigen Krieg gegen Serbien ...)

Sehr lesenswert und hilfreich, um in den aktuellen Konflikten den Blick auf das Wesentliche in den internationalen Beziehungen nicht zu verlieren:
Frieden muss gestiftet werden. Exempel Kosovokrieg oder: das Völkerrecht als Gegner
von Daniela Dahn
(aus: »Blätter« 11/2014, Seite 59-71)
Lesebefehl!!

[weiter zu bearbeiten]

Ansonsten:
Soldaten wohnen/auf den Kanonen ... Der Kanonensong (Die Dreigroschenoper / Berlin 1930 bei UbuWebSound)

Zum Thema hier:
Die anomische Herrschaft der Rackets und der verwilderte Leviathan

Macht? - Power has been called many things. Pretty isn’t one of them: The Lame Duck vs. The Bear

    Fresh out of his latest Congressional election shellacking delivered by the minority who bothered to vote in the United States, the formerly most powerful leader in the world, US President Barack Obama, will star in a thriller this weekend, appearing in the same room with China's Xi Jinping, Japan's Shinzo Abe and - fasten your seat belts - Russia's Vladimir Putin.
    What a drag - the Bomber-In-Chief must be musing. The global economy is mostly a disaster. China, even growing at "only" 7% a year, keeps eroding his "indispensable nation" aura. Japan has decided to copy the Federal Reserve and embark on its own kamikaze version of quantitative easing. Numerous Southeast Asian nations keep freaking out about a few rocks in the South China Sea.
    And last but not least, Obama's nemesis, pesky Vlad "the Hammer" Putin, has just been crowned Most Powerful Leader in the world - even if for the most stupid reasons ("unpredictable" head of a "rogue state") [1] - while he, the Nobel Peace Prize leader of the exceptionalist, indispensable nation, is now nothing but a pitiful lame duck.
    The get-together, extended to Monday and Tuesday, will be the highlight of the Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) summit in Beijing - actually, outside of Beijing, so presumably unpolluted blue skies may also have a chance at the photo op. This is APEC's 25th birthday. And the 20th birthday of the Indonesian summit in Bogor - I happened to be there - which, under Bill Clinton's flowery charm, set the 21-member APEC nations a goal of "free" and open trade and investment by 2020. "Free" as in US corporations dictating the rules, of course...

    (Lame-duck Obama's brave new world. By Pepe Escobar, Asia Times Online, Nov 7, '14)
Vergleichen Sie mal Escobars Analyse mit dem entsprechendes Angebot des SPIEGEL: Putin und Obama beim Speed-Date) und der schönen FORBES-Montage zu Putin Vs. Obama: The World's Most Powerful People 2014 in Bezug auf den ermöglichten Erkenntnisgewinn, was Macht angeht:

https://blogs-images.forbes.com/carolinehoward/files/2014/11/ezgif.com-optimize.gif

Was sagt uns das?
[1] Lohnend wäre eine genauere Auseinandersetzung mit der methodology of Ranking The World's Most Powerful People 2014:
What do the president of Russia, the richest man in China and the first woman ever to head a Big 8 automaker have in common? They’re all featured on Forbes’ 2014 ranking of the World’s Most Powerful People – an annual snapshot of the heads of state, CEOs, financiers, philanthropists and entrepreneurs who truly run the world.
The list represents the collective wisdom of FORBES editors and advisors, who consider hundreds of nominees before ranking the planet’s 72 power brokers — one for every 100 million on Earth. We measure their power along four dimensions...


The collective wisdom of FORBES editors and advisors, die hervorbringt, dass man Macht along four dimensions misst:
- whether the candidate has power over lots of people
- the financial resources controlled by each person
- determine if the candidate is powerful in multiple spheres
- make sure that the candidates actively use their power

scheint mir doch etwas unterkomplex heranzugehen und entsprechend zu recht seltsamen Ergebnissen zu kommen.

§ 16. Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht. [Max Weber - Wirtschaft und Gesellschaft]

Der Ansatz Power Structure Research und das Ringmodell der Machteliten (in Deutschland: H.J.Krysmanski) scheint mir in diesem Sinne eher geeignet zu sein, Machtstrukturen zu erfassen, weil er das "gleichviel worauf diese Chance beruht" genauer zu bestimmen versucht:
https://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-a/psrring/image004.jpg

Vgl. Hans-Jürgen Krysmanski: Eliten. Eine Einführung
+ Die Online-Version der 1. Auflage 2004 von: Krysmanski, Hans Jürgen : HIRTEN & WÖLFE. Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen

Wollte man also die Macht des Wladimir Wladimirowitsch Putin analysieren, um seine wichtigste historische Leistung, nämlich verhindert zu haben, dass sein Land zu einer Peripherie des Westens zugerichtet werden konnte, und die daraus resultierenden Konflikte zu verstehen, bedürfte es einer solchen Analyse von Power Structure in Russland (und nicht einer psychologisierenden Simpeldeutung, wie Die Radikalisierungsdynamik des Putinismus - von Andreas Heinemann-Grüder, Blätter« 10/2014, Seite 77-86)
Material dafür hier: Russland-Analysen der Bundeszentrale für Politische Bildung

Update Ukraine (XXXI): Juncker will Ukraine besuchen. Der Steuerberater kommt - Oder: The Luxemburg Polka

Sehr schön heute auf S. 6 in der Süddeutschen Zeitung recht klein ganz links unter "Meldungen": Juncker will Ukraine besuchen.
Wenn man das mit der Luxemburg-Leaks- Doppelseite (S. 8/9) und mit den verfügbaren Informationen über die Clans der Ukraineund den verfügbaren Wirtschaftsdaten der Ukraine kombiniert, ergibt sich folgende Option:
Juncker, der ein bisschen unter Druck gerät (Etwa eine Billion Euro gehen in der EU Jahr für Jahr durch Steuerhinterziehung und Steuerumgehung verloren, sagt(e) EU-Steuerkommissar Algirdas Šemeta - vor zwei Jahren!! FAZ), erklärt Poroschenko, wie das Wachstumsmodell funktioniert und ab 2016 wird die Luxemburg-Polka im EU-assoziierten Kiew gespielt.

Und? Wer hat den Steuerberater gewählt?
Mit großer Mehrheit hat das Europaparlament die neue EU-Kommission von Jean-Claude Juncker bestätigt. Der ehemalige Luxemburger Regierungschef und sein Team erhalten die Unterstützung von Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen. (zB Der Tagesspiegel)

PricewaterhouseCoopers hat niemand gewählt.





+ The Luxemburg Polka: So funktioniert Steuervermeidung (NDR-Erklärvideo)
+ EU-Kommissionspräsident machte Luxemburg zum Steuerparadies (RT Deutsch)
+ EU: Steuerflucht als Geschäftsmodell - von Axel Troost (aus: »Blätter« 12/2013, Seite 13-16)

= "Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? ...

Die anomische Herrschaft der Rackets (XIII): The Rise Of The Badass Jihadis in Black

"The Rise of ISIS"
Der amerikanische TV-Kanal PBS hat eine einstündige Frontline-Dokumentation über den Aufstieg des "Islamischen Staats" ins Netz gestellt.
(PBS.org vom 28.10.2014)

"The Long, Shameful History of American Terrorism"
Fuer Noam Chomsky ist die Unterstuetzung der moderaten Rebellen in Syrien durch das US-Militaer und die CIA ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte des "amerikanischen Terrorismus". In einem Artikel der New York Times seien mit Angola, Nicaragua und Kuba drei andere historische Beispiele fuer derartige "verdeckte Hilfeleistungen" genannt worden, die allesamt aehnlich negative Konsequenzen gehabt haetten. "Jihadism's most fearsome current manifestation is the Islamic State, or ISIS, which has established its murderous caliphate in large areas of Iraq and Syria. 'I think the United States is one of the key creators of this organization,' reports former CIA analyst Graham Fuller, a prominent commentator on the region. 'The United States did not plan the formation of ISIS,' he adds, 'but its destructive interventions in the Middle East and the War in Iraq were the basic causes of the birth of ISIS.' To this we may add the world's greatest terrorist campaign: Obama's global project of assassination of 'terrorists.' The 'resentment-generating impact' of those drone and special-forces strikes should be too well known to require further comment. This is a record to be contemplated with some awe."
(In These Times vom 03.11.2014)

Who Runs the Islamic State?
ISIS is unlike any other terrorist group in recent memory. It has to keep hidden while also running a state. That’s created a clandestine group of leaders anxious to protect themselves from rivals — and airstrikes — but who also must engage in the mundane business of governance. They order executions and craft military campaigns, but also issue traffic tickets, regulate the price of foodstuffs and consider whether cigarettes and motorbike racing are acceptable to their brand of Islam. (They are not.) Explore more in our interactive below.

The Caliph fit to join OPEC
Caliph Ibrahim's Islamic State is now for all practical purposes an oil major worth of OPEC membership, with US$2 million in profits a day from juicy energy deals and prices to die for. All its gains would not even be remotely possible without US/Western overt/covert complicity, proving once and for all that The Caliph is the ultimate gift that keeps on giving in the Global War On Terror. - Pepe Escobar (Oct 31, '14)

... aber dazu fehlt dem Kalifen offenbar noch das ideologically suitable Fachpersonal:
The Islamic State is seeking "ideologically suitable" oil industry experts to help run oil fields and refineries it has seized in Iraq and Syria.
According to reports, the lucrative position the terrorist group (also known as ISI or ISIL) is seeking to fill is that of refineries manager, which would earn the right candidate $225,000 a year.
(By Haaretz | Nov. 3, 2014)

Werden die deutschen Brigaden wohl nicht liefern können: Vgl.
Islamischer Staat. IS-Miliz, al-Qaida und die deutschen Brigaden.
von Behnam T. Said, C.H. Beck (Leseprobe hier)
Eine Rezension von Stefan Schölermann, NDR Info
Behnam T. Said hat in Hamburg Islamwissenschaft, Politikwissenschaft sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte studiert. Er arbeitet als Islamwissenschaftler beim Landesamt für Verfassungsschutz in Hamburg.
Warum der Salafismus auch eine Jugendbewegung ist. Interview mit Behnam T. Said und Hazim Fouad, Cicero 24. Juni 2014

Mehr zu den Badass Jihadis in Black

Nur kurz nachgetreten: Özdemir nimmt Gauck in Schutz - Worte zum Klingen bringen

Grünen-Chef Cem Özdemir nimmt Bundespräsident Joachim Gauck gegen Kritik aus der Linkspartei in Schutz. Man müsse Gaucks Bedenken ernst nehmen. Zuvor hatte Gauck Bedenken geäußert, ob die Linkspartei tatsächlich schon so weit entfernt von SED-Vorstellungen sei, dass sie einen Ministerpräsidenten in Thüringen stellen könne... (Süddeutsche Zeitung zur Regierungsbildung in Thüringen)

Wenn der Özdemir den Gauck in Schutz nimmt, zitiere ich Gremliza:
    "Vor ein paar Wochen noch hatte Rebecca Harms, Fraktionschefin der Grünen im Europaparlament, sich in Kiew unter die braunen Putschisten gemischt, am Arm ihrer verehrten Julia Timoschenko, die den russischen Präsidenten mit einem Kopfschuss eigenhändig umbringen wollte. Und was ist der Dank?
    Die »Zeit« meldet der Welt Lohn: Der Grünen- Europapolitikerin Rebecca Harms ist die Einreise nach Russland verwehrt worden. Trotz ihres Diplomatenpasses wurde sie zunächst am Moskauer Flughafen festgehalten. Nach drei Stunden Wartezeit sei ihr erklärt worden, dass sie eine »unerwünschte« Person in Russland sei und ihre Einreise ein »krimineller Akt« wäre. Harms musste daraufhin das nächste Flugzeug nach Brüssel nehmen.
    Geht man so als Diktator mit einer Feindin um? In den guten alten Stalin-Zeiten, die Putin den Angaben von Harms und ihren Spießgesellinnen zufolge wiederhaben will, hat man ungebetene deutsche Besucher von Moskau auf dem Fußweg nach Hause geschickt."
Wunderbar formuliert!

Vgl. auch den 1-Euro-Blog:
In anderen zeiten sprach der selbsternannte »bürgerrechtler« und »demokratielehrer« anders. Das ND berichtete am 20. juni 1988 über den kirchentag in Rostock folgendes:
    Das Thema des Kirchentages »Brücken bauen« noch einmal aufnehmend, verwies Joachim Gauck, Vorsitzender des Landesausschusses Mecklenburg, in seiner Predigt während des Abschlußgottesdienstes auf das notwendige neue Leben, um Brücken bauen zu können. »wir freuen uns über jeden Schritt, der auf diesem Weg zurückgelegt wird, besonders über den begonnenen Dialog zwischen Marxisten und Christen auf unserem Kirchentag.
Allen Christen und Marxisten noch einen schönen Abend und diese schöne Erinnerung:
    Grünen-Vorsitzende Claudia Roth jubelt: "Für uns Grüne ist es eine sehr große Freude, dass Gauck zum Kandidaten von uns allen geworden ist. Er kann der Demokratie wieder Glanz verleihen." Er könne Worte zum Klingen bringen und dem Amt wieder Respekt und Würde geben. Es ist ein gutes Zeichen, dass es im zweiten Anlauf eine Verständigung auf einen gemeinsamen Kandidaten gibt, ergänzt Roths Amtskollege Cem Özdemir.
Das Amt I: Verwirrt im Taxi! Willkommen in Friede Springers Pfaffenrepublik

Wenn ein Millionenheer von Flüchtlingen ... (VI): An den Grenzen Europas doppelt zurückgewiesen: Als Menschen und als Wesen, denen Rechte zugesprochen werden

Am Freitag vergangener Woche, am 31. Oktober, rettete die italienische Marine noch einmal 151 Flüchtlinge aus dem Meer vor Sizilien. Dann kam der Samstag, und es gab die Operation "Mare Nostrum" offiziell nicht mehr.
Nun soll eine Operation der EU-Grenzschutzagentur Frontex mit Namen Triton, zeitweise auch Frontex Plus genannt, als Ersatz eingesetzt werden.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/65/Arnold_B%C3%B6cklin_-_Triton_und_Nereite.jpg


Europas Schande: „Triton“ und „Mare Nostrum“ im Vergleich - Pro Asyl


Das Mittelmeer wird wieder unsicherer - Süddeutsche Zeitung, 31. Oktober 2014

Worum es eigentlich geht, stellt Thomas Steinfeld heute klar (ebenfalls in der Süddeutschen Zeitung) unter dem Titel
    Etwas Besseres als den Tod:

    In Europa, genauer: innerhalb der Euro-
    päischen Union und der mit ihr eng verbun-
    denen Staaten, hat sich in den vergange-
    nen zwei Jahrzehnten ein Missverständnis
    durchgesetzt, das durch das Schengener
    Abkommen befördert wurde: dass man
    sich in diesem Raum als Mensch und
    Rechtssubjekt frei bewegen könne. Oder
    anders gesagt: Die beteiligten Staaten ha-
    ben sich darauf geeinigt, unter gewissen
    Bedingungen Rechtssubjekte anderer Staa-
    ten wie eigene Rechtssubjekte zu behan-
    deln. Solche Bedingungen gelten aber
    nicht für Menschen, die aufgrund ihrer
    Herkunft als rechtlos und aufgrund ihrer
    fehlenden Qualifikationen als unbrauch-
    bar erscheinen. Tauchen sie dennoch an
    den Grenzen Europas auf, werden sie da-
    her gleichsam doppelt zurückgewiesen:
    als Menschen und als Wesen, denen Rech-
    te zugesprochen werden. Und so heißt es
    zwar über die Menschenrechte, sie seien
    universal. Tatsächlich aber gibt es sie nur
    dort, wo ein Nationalstaat ihnen zur Gel-
    tung verhilft. Und das zu tun, sind die Staa-
    ten der Europäischen Union nicht gewillt.
Steinfelds Schlussfolgerung: Menschenrechte gelten nur dann, wenn sie im nationalen Interesse zu benutzen sind.
Das ist wohl so.


Spanische Exklave Melilla: Armutsgrenze

Was heisst «Universalität der Menschenrechte»?

Keep Bangin' On The Walls und immer wieder:

Wise Man Says

"Es gibt so viele Arschloch-Typen wie es menschliche Funktionen, Tätigkeiten und Interessengebiete gibt. Und auf jedem Gebiet kann das Verhältnis von AQ zu IQ ein anderes sein. Kein noch so kopfdenkerisches Verhalten bei einem Thema bietet Gewähr dafür, dass nicht schon beim nächsten der Arschdenk mit voller Wucht einsetzt." Charles Lewinsky, Der A-Quotient

Wise Man Says II

"The illusion of freedom will continue as long as it's profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater." Frank Zappa

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